Die Lehmänner
Die Lehmänner

Sagen aus der Gegend um Wasungen

Der Amtmann warnt einen Pächter

Ein Amtmann in Wasungen plagte seine Untergebenen, wo er nur konnte. So gewann er zwar in seinem Leben Reichtum, verlor aber nach dem Tod die ewige Ruhe. Zur Strafe irrte er fortan als Gespenst durch die Straßen und umliegenden Wälder.

Einmal stand ein Gut zur Verpachtung an. Ein Mann aus Niederschmalkalden wollte es gern haben und ritt durch den Wald, um sich darum zu bewerben. Nicht weit von Maienluft trat ihm plötzlich der gespenstische Amtmann in den Weg und erhob warnend den Finger. Dann verschwand die Erscheinung wieder zwischen den Bäumen. Der Mann erschrak zwar schrecklich, ritt aber weiter und pachtete das Gut. Doch er sollte es bald bereuen. Die Wirtschaft gedieh nicht, und am Ende mußte der Pächter sogar noch zusetzen. Da sagte er dann oft zu sich: "Hätte ich mich doch bloß warnen lassen!" Aber es war zu spät.

(aus: Der pfiffige Bauer

und andere Volkssagen um Stände und Berufe aus dem Thüringischen

Verlag die Wirtschaft Berlin 1988 2.  Auflage)

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Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.

Karl Valentin

SPRUCH DER WOCHE

Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst.

Konrad Adenauer

LUSTIGES

Quelle: Aus dem umgestülpten Papierkorb der Weltpresse (1977)

London - In der Zeitschrift 'New Society' erschien folgendes Inserat: Bewerber gesucht für den Posten eines psychiatrischen Sozialpflegers oder Sozialpflegers mit ausreichender akademischer Qualifikation, dem die Aufgabe übertragen werden soll, aktiv an der Organisation und Verbreitung des Alkoholismus in Sambia, Afrika, mitzuwirken.

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