Die Lehmänner
Die Lehmänner

Trainingslager Petzer unter der Schneekuppe

Na, da hatten wir uns ja einiges vorgenommen. Ein Trainingslager mitten im Riesengebirge. Die Gipfel bis über 1600 m hoch und Petzer so hoch wie Oberhof (800 m). Also bis zum Kamm immer mindestens 400 Höhenmeter. Aber es soll ja auch nicht alles nur Juggehu sein. Ein bisschen Anstrengung gehört schon dazu. Und die hatten wir zur Genüge, wie die folgenden Bilder zeigen werden.

Anreise

Die Anreise war weder angenehm noch sonstwie spektakulär. Aber ein kleines Highlight gab es dann doch noch. Direkt hinter der Grenze fuhr auf den Platz unserer Rast ein kleines Wunderwerk der Technik ain: eine Böhmerland Baujahr 1927! Ein tolles Gerät, wie die Fotos zeigen.

Dann Ankunft im Hotel, Koffer ins Zimmer und gleich mal eine Erkundungsrunde. Abends dann zum Einstand in die 18. Etage: Sky-Bar!

Rundreise durch's Riesengebirge

Zum Frühstück einen schön gedeckten Tisch und dann auf zur Riesengebirgsrundfahrt. Zuerst nach Harrochov.Wir sind zum Mummelwasserfall gewandert. Dort haben einige von uns den PIK GRÄFENHAIN errichtet. Danach zum Müller Spindler und am Abend dann wieder den besonderen Service von Pavel. Den Abschluss bildete einen Märchenstunde.

1. Trainingstag

Trotz schlechten Wetters haben wir uns entschlossen, heute mit dem Training anzufangen. Zuerst Erwärmung vor dem Hotel. Dann auf in den Regen. Übers Hochmoor gings in Richtung gemütlicher Baude. Unterwegs ein Schaden an der Bereifung, die Sohle hat sich aufgelöst. Dann endlich gschafft. Und erwartet wurden wir auch schon, von Bello. Hier gab's lecker Essen und Trinken. Der Heimweg fiel allen schon viel leichter, auch wenn es immer noch regnete. Gegen den Muskelkater gab es abnds noch eine Runde Tanzen.

2. Trainingstag

Bei etwas besserem Wetter haben wir uns entschlossen, noch mal eine kleine Strecke mit dem Bus zu fahren. Aber erst mal ein anständiges Frühstück! In Johannesbad gabs dann die Erwärmung, bevor wir zum Erklimmen des Schwarzen Berges gestartet sind. Das Profil könnt Ihr Euch auf den Bildern angucken! Einkehr in die erste Baude, dann weiter zur nächsten und zum Aussicthsturm. Von hier zu Fuss oder per Lift zurück nach Petzer. Und wieder etwas gegen den Muskelkater: Kegeln von acht bis zehn.

3. Trainingstag

Heute die große Generalprobe zur Königsetappe von morgen. Das Wetter hat mitgespielt, die Ausrüstung hat durchgehalten, also beste Voraussetzungen für einen schönen Tag. Und der war es dann auch. Wir haben wieder einige Bauden mitgenommen und königlich gespeist und getrunken. Und alles für kleines Geld. Zeit für einen Spass blieb auch und gefallen hat es uns am besten in der Wiesenbaude. Unser Weg führte von Petzer über die Richterbaude, eine Sportbaude, die Wiesenbaude, das Schlesierhaus, durch den Riesengrund, über die Bouda pod Snezkou zurück nach Petzer. Und alles ohne Muskelkater!

4. Trainingstag

Kaiserwetter für die Königsetappe. Für die Anfahrt haben wir uns 3 Taxis geschartert. Wir fahren zur Spindlerbaude und laufen los. Erst mal geht es wieder steil bergauf bis auf den Weg der polnisch-tschechischen Freundschaft. Den gings lang bis zum Schlesierhaus auf einem wunderschönen Panoramaweg. Hauptsächlich ist der polnische Teil des Riesengebirges zu sehen. Auch das ist sehr, sehr schön. Im Schlesierhaus gab's dann eine Sätrkung für den letzten Rest des Aufstiegs. Und dann die Krönung! Von da gings wieder abwärts, und zwar zur Rosenbaude. Dort haben uns die Taxis dann wieder abgeholt. Am Abend gab es dann noch eine Ehrenrunde. Dann noch die Rechnung bezahlen und vorbei war's mit dem Trainingslager.

Rückreise

Nochmal ein kräftiges Frühstück, das Handwerkszeug verpackt und los ging's nach Hause.

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LUSTIGES

Quelle: Aus dem umgestülpten Papierkorb der Weltpresse (1977)

London - In der Zeitschrift 'New Society' erschien folgendes Inserat: Bewerber gesucht für den Posten eines psychiatrischen Sozialpflegers oder Sozialpflegers mit ausreichender akademischer Qualifikation, dem die Aufgabe übertragen werden soll, aktiv an der Organisation und Verbreitung des Alkoholismus in Sambia, Afrika, mitzuwirken.

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