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SPRUCH DES JAHRES

Die Regierungen, welche die Freiheit der Rede unterdrücken, weil die Wahrheiten, die sie verbreitet, ihnen lästig sind, machen es wie die Kinder, welche die Augen zuschließen, um nicht gesehen zu werden.

Ludwig Börne

SPRUCH DER WOCHE

Als ich jung war, glaubte ich, ein Politiker müsse intelligent sein. Jetzt weiß ich, das Intelligenz wenigstens nicht schadet

Carlo Schmid

LUSTIGES

Quelle: Aus dem umgestülpten Papierkorb der Weltpresse (1977)

Kleinanzeige im "France Soir":

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Die Lehmänner
Die Lehmänner

Schloß Reinhardsbrunn

Das Gelände um das Schloss Reinhardsbrunn hat schon viele hundert Jahre Geschichte hinter sich. Bevor es ein Schloss wurde, stand auf dem Gelände rund 450 Jahre lang ein Kloster. Es war ein reiches Kloster mit über 150 Gehöften, einer großen Kirche mit 24 Altaren, drei Orgeln und zwei mächtigen Türmen mit 12 Glocken, einer Bibliothek mit vielen wertvollen Büchern und vielen anderen Schätzen. Im Bauernkrieg wurde das Kloster niedergebrannt und geschleift.

Erst 1601 kam wieder etwas Leben in das Gebiet des ehemaligen Klosters. Es wurde ein Amtshaus gebaut für die Verwltung und ein Wohnhaus für die Herzogin. Erst 1826 wird der Bau eines Schlosses im neugothischen Stil begonnen. Nach der Vollendung gaben sich dann hier viele große Persönlichkeiten der damailgen Zeit die Klinke in die Hand. Zum Jagen kamen z.B. Königin Viktoria von Großbritannien und Irland, die Königin der Belgier, Herzogin Alexandrine (Gattin Herzog Ernst II. von Sachsen – Gotha – Altenburg), König Leopold, Prinz Albert und Herzog Ernst. Und zu Besuch kamen u.a. Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg, die Herzogin von Kent, die Großfürstin Helene von Rußland, der Prinz Carl von Preußen mit Gemahlin, die Herzöge von Württemberg Alexander und Ernst mit Gemahlinnen, der Großherzog von Sachsen-Weimar und Eisenach mit Gemahlin, die Herzöge von Sachsen-Altenburg und Sachsen- Meiningen mit Gemahlinnen und auch die Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen und die Fürsten Reuß jüngere Linie.

Nach dem Ende der Monarchie fand das Gelände für viele Zwecke Verwendung, z.B. als Mietobjekt der Reichskanzlei für die Unterbringung von 126 Kisten Beutegut, als Feuerwehrschule, als Zentrales Pionierlager, als Drehort für "Rapunzel", als Renomierobjekt für die Devisengewinnung und nicht zuletzt als Hotel.

Seit vielen Jahren ist es nun Eigentum einer Consulting-Firma und verfällt zusehens. Wer mehr über das Trauerspiel lesen möchte, kann dies hier tun.

Zur Zeit wird das Gelände wieder einmal als Kulisse verwendet, diesmal für einen Film über Luther und seine Katharina.

Ich hoffe ja, dass Park und Schloss bald wieder für die Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.

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© Thomas Lehmann

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